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Der Spiegel/Plastikvogel

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Einzeln gehaltene Vögel, die einen Spiegel oder einen Plastikvogel im Käfig haben, nehmen diesen oft als Partnerersatz an. Dies äußert sich unter anderem darin, dass der Vogel versucht den vermeintlichen Partner zu füttern. Dabei würgt der Vogel immer wieder Futter hoch, wie es auch beim Füttern von Jungvögeln oder Partnervögeln normal ist. Da nun aber der Spiegel das Futter nicht annimmt, fällt dieses wieder zurück und es kann somit zu einer schweren Kropfentzündung beim Vogel kommen. Diese endet meistens tödlich. :-(

Der Mensch

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Einige Halter von Einzelvögeln sind der Meinung: Wozu braucht der einen Partner, er hat doch mich! Der Mensch kann aber niemals ein vollwertiger Partner eines Vogels sein. Kein Mensch ist in der Lage sich 24 Stunden am Tag um seinen Vogel zu kümmern. Die meisten von uns müssen zur Arbeit, zur Schule, einkaufen und so weiter. Der einzelne Vogel leidet unter jeder Trennung seines Ersatz-Partners. Dies kann nach heutigem Erkenntnisstand zu schweren Verhaltensstörungen, zum Dauerschreien, zum Ausreissen der Federn bis hin zur Selbstverstümmelung führen.

Wie man mittlerweile weiß, gibt es auch Paare, bei welchen sich einer der Vögel rupft oder ununterbrochen schreit. In diesen Fällen geht man meistens davon aus, dass dies an falschen Haltungsbedingungen liegt, auf die wir an dieser Stelle aber nicht näher eingehen wollen. Wenn ich das folgende Foto ansehe, kann ich den Vogel sehr gut verstehen, ich würde in dieser Minibehausung auch schreien, bzw. versuchen, auf irgendeine Art auf mich aufmerksam zu machen. Sie nicht?

Grausamer gehts kaum: Einzelvogel in einem runden Mini-Käfig:
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